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Bestandteile
PVC wird zu 43 % aus Erdöl und zu 57 % Salz, einem nahezu unerschöpflichen Rohstoff, hergestellt. Bei der Herstellung und Verarbeitung von PVC wird nur wenig Energie verbraucht. PVC ist chemisch stabil und gibt daher keinerlei Stoffe an die Umwelt ab. Um den Bodenbelägen die gewünschten Eigenschaften zu geben, werden dem PVC verschiedene Zusatzstoffe beigemengt: 25 - 60 % des Belages bestehen aus natürlichen Füllstoffen wie Kreide, die durch die Vermahlung von Kalkstein gewonnen wird. Weitere Hauptbestandteile sind Weichmacher, Stabilisatoren, und Farbpigmente. An Weichmachern werden heute vor allem DINP (Diisononylphthalat) und Eso (epoxidiertes Sojaöl) verwendet. Diese Stoffe sind selbst in reiner Form unbedenklich. Die heute gebräuchlichen Stabilisatoren sind Kalzium-Zink und Zinn. Cadmium und Blei werden aus Gründen der Vorsorge schon seit Jahren nicht mehr eingesetzt. Die behördlichen Grenzwerte für Styrol, Butadien, Aldehyde, Nitrosamine, Schwefel oder Hexanol sind bei Bodenbelägen aus PVC nicht von Bedeutung, da PVC-Beläge diese Stoffe generell nicht enthalten.
Herstellung
Für die Herstellung der PVC-Bodenbeläge wird das Roh-PVC mit Zusatzstoffen vermengt und - in geschlossenen Systemen - den Verarbeitungsmaschinen zugeführt. Die Mischung wird bei etwa 190° C zu einer geschmeidigen Masse verarbeitet (plastifiziert), danach folgt die Formgebung. Die Bodenbeläge werden entweder durch Kalandrieren oder durch Press- oder Streichverfahren hergestellt. In allen Produktionsanlagen Westeuropas werden strengste Vorschriften zum Schutz der Umwelt und zur Sicherheit der Arbeiter eingehalten. Vorgeschriebene Grenzwerte werden in vielen Bereichen noch deutlich unterschritten.
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