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Nachhaltigkeit
Die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser und die umweltgerechte Entsorgung von Abwässern zählen zu den wesentlichen Aufgaben unserer Zeit. Derzeit gehen weltweit 25 % des Trinkwassers durch undichte Leitungen verloren, 60 bis 70 % der Abwässer versickern ungeklärt im Erdreich. Mehr als fünf Millionen Menschen sterben jährlich an Krankheiten, die durch verschmutztes Trinkwasser verursacht werden. Im September 2002 wurde am Weltgipfel für Nachhaltigkeit in Johannesburg beschlossen, dass bis 2015 für 500 Millionen Menschen eine funktionierende Trinkwasserversorgung aufgebaut werden soll und mehr als eine Milliarde Menschen Zugang zu moderner Kanalisation erhalten sollen. Zum Erreichen dieser ehrgeizigen Ziele können Rohrsysteme aus Kunststoff einen entscheidenden Beitrag liefern: Sie sind preisgünstig in Herstellung und Installation, leicht zu transportieren, zuverlässig in der Anwendung und ermöglichen breiten Bevölkerungsgruppen einfachen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
1999 stellte das Prognos-Institut in einer weithin anerkannten Studie über die Nachhaltigkeit von PVC-Produkten PVC-Rohren ein gutes Zeugnis aus. Lobend hervorgehoben wurden die ressourcenschonende Herstellung, die Sicherheit im Gebrauch, Erfolge beim Recycling, vor allem aber die hohe Kosteneffizienz. 1998 kam die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) in einer Rohr-Ökobilanz ebenso wie das Institut für Industrielle Ökologie in einem 1998 für das Land Niederösterreich durchgeführten Ökovergleich über Rohre zu dem Ergebnis, dass sich PVC als ökologisch wettbewerbsfähiger Werkstoff erweist. Das Institut für Industrielle Ökologie verweist darauf, dass sich Nutzungsdauer und Wartungsaufwand entscheidend auf die Ökobilanz eines Produktes auswirken.
Eine richtungsweisende Berechnungsmethode hat Dr. E.J. Spindler (Vinnolit) entwickelt: Er zeigt anhand konkreter Zahlen und Fakten, welche Vorteile erzielt werden können, wenn das durch den Einsatz von PVC-Rohren ersparte Geld in ökologische Verbesserungen wie etwa die Wärmedämmung von Gebäuden investiert wird. Wenn demnach die Wasserversorgung für ein Haus (Versorgung mit Trinkwasser und Entsorgung des Abwassers) mit PVC-Rohren durchgeführt wird, können im Vergleich zu Alternativen rund 700 Euro eingespart werden. Mit diesem Geld können Sie etwa 15 m2 Hauswand thermisch isolieren und so 11 Tonnen CO2-Emissionen (und 190.000 MJ Primärenergie) einsparen.
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